Samstag, 11. Mai 2013

Roggenmischbrot mit Ayran


Diese Woche musste ich in der Not improvisieren. Eigentlich wollte ich nur für die Woche erneut das 6 Kornschrotbrot backen. Doch ich hatte vergessen den Schrot seperat mit anzusetzen. So stand ich morgens da und hatte den fertigen Sauerteig aber keinen Schrot... Ich nahm eines meiner schlauen Bücher und suchte mir ein Rezept aus, welches ich ein wenig abwandeln musste. Heikel aber ich hoffte es klappt... Im Buch Der Sauerteig-das unbekannte Wesen von Martin Pöt Stoldt wurde ich fündig.  Die Seite Der Sauerteig ist sehr informativ und beantortet quasi jede Frage zum Brot backen!!
Ich halbierte seine Menge da ich nur 300g Sauerteig hatte und ersetzte Buttermilch mit Ayran dazu wählte ich eine stärkere Note Kümmel... Hier meine Rezeptvariante, das Brot worde wunderbar knusprig und innen saftig. Die Kruste schmeckt herrlich rauchig..... 



Sauerteig
 150g Roggenvollkornmehl
150g Wasser
30g Roggensauerteig aufgefrischt

Hauptteig
200g Roggenmehl 1150
150g Weizenmehl 1050
125 ml Ayran
1 Teel zerstoßene Kümmelsamen
1 gehäufter Esslöffel Salz
25 ml Rapsöl


Den Sauerteig über Nacht 16 Std ansetzen. Am Morgen alle Zutaten des Hauptteiges ca 10 min gut verkneten. 30 Min abgedeckt ruhen lassen. Erneut 5 Min kneten und 2 Std an einem warmen Ort gehen lassen nach 1 Std einmal falten. Dann den Teigling rundwirken und im Gehkörbchen ca 1 Std ruhen lassen.
Bei 250 Grad im Backofen mit Wasserdampf einschießen und ca 45-50 min bei abfallender Temperatur auf 200 Grad backen.



Samstag, 4. Mai 2013

Rhabarberbaiser


Rhabarberbaiser

es musste dieses Wochenende einfach ein Kuchen mit Rhabarber auf den Tisch!!! Und ja ich blätterte in all meinen Backbüchern und fand ein tolles Rezept mit einem einfachen Hefeteig und Baiserhaube, da Rhabarber ja einfach nicht ohne Zucker geht es geht nicht oder?? Wenn jemand ein Rezept kennt her damit ich freue mich sehr über neue Eingebungen!! 

Ich möchte Euch mit diesem Kuchen einen wunderschönen Sonntag wünschen und serviere den Genuss puuuur, für alle Rhabarberfans ist dieser Kuchen ein Muss!! Der Boden wird traumhaft saftig und erzeugt ein ganz weiches Gefühl im Mund der Rhabarber hat genau die gewünschte Süße und die Baiserhaube ist noch knusprig, einfach ein perfektes Rezept.... :)

100ml Milch
50g Butter
1 Teel frische Hefe
50g Zucker
200g Mehl
1 Eigelb

700g Rhabarber

1 Eiweiß
100g Zucker

Milch und Butter leicht erwärmen und die Hefe unterrühren. 200g Mehl abwiegen und zusammen mit dem Milchgemisch und dem Eigelb mit Knethaken ca 5 min kneten, bis ein glatter Teig entstanden ist.
Diesen Teig abgedeckt an einem warmen Ort 15 min ruhen lassen.
Eine Springform 26 cm fetten und den Teig darauf verteilen und erneut 15 min ruhen lassen.
Den Rhabarber waschen und schälen und in 2-3 cm lange Stücke schneiden.
Auf dem Boden verteilen und erneut 15 min an warmen Ort ruhen lassen.
Den Ofen vorheizen auf ca 180 grad Ober Unterhitze.
Ca 20 min backen.
In der Zwischenzeit das Eiweiß sehr steif schlagen und den Zucker am Ende unterrühren.
Nun den vorgebackenen Kuchen herausholen die Baisermasse auf dem Rhabarber verteilen und erneut ca 8 min bei 200 Grad backen.

Ich wünsche Euch ganz viel Vergnügen mit diesem tollen Rezept!!! 
Und einen wunderschönen Sonntag...










Freitag, 3. Mai 2013

Rustikales Bauernbrot dazu Bärlauchpesto


Rustikales Bauernbrot mit Schinken frischem Bärlauchpesto und Tomaten

Vergangenes Wochenende musste mein Sauerteig sich auf die Probe stellen. In letzter Zeit hatte ich viele Brote gebacken, die einen geringen Teil Hefe beinhalteten. Jedoch reizte es mich erneut zu sehen, wie seine Triebfähigkeit ganz ohne kleine Helferlein ist. Ebenso sollte es mal wieder ein rustikales Brot mit hohem Roggenanteil werden und na wie soll es anders sein, finde ich ein super Rezept bei Lutz auf seinem Plötzblog. Habe das Rezept so eins zu eins übernommen und es hat sehr gut funktioniert.
Ich war auch zufrieden mit der Aktivität meines Roggensauerteiges nur frage ich mich wie bekomme ich so eine herrlich aufgerissene Kruste hin???
Ich glaube daran muss ich dringend noch feilen ;-) 

Ja und dann stand denfinitiv das Bärlauchpesto an. Das machten wir wieder, wie aus dem FF (Erinnerungen kamen hoch!!!) und gleich mal  wie darmals 1 kg Bärlauch mit Mandeln, altem Gouda und Olivenöl, Salz und Pfeffer alles weitere muss weiterhin ein Geheimnis bleiben!!! 

Zu kaufen gibt es dieses leckere Pesto nach wie vor bei unseren tollen Nachfolgerinnen auf dem Bielefelder Wochenmarkt siehe hier mit neuer sehr schöner Internetseite.....

Ich habe dann mal daraus eine einfache Stulle fabriziert mit dem Schinken den wir aufgrund des Besuches noch immer im Kühlschrank hatten ;-) Das Pesto ist wie ich finde ein Allroundtalent und lässt sich zu allem und jedem verwenden. Ins Dressing, zum Gemüse braten, zu Halloumi, zur Fallafel, zu Brot, zu Pasta.......einfach multifunktionell :)
Ich wünsche euch allen ein wunderschönes 1 Mai Wochenende!!!











Mittwoch, 1. Mai 2013

Marrokkanische süße Grießfladen


Marrokkanische M'semen

Grießfladen aus der Pfanne mit grichischem Yoghurt, Honig und getrockneten Feigen

Als ich heute früh wach wurde und mit mit meiner Zahnbürste im Mund auf dem Sofa aus dem fenster schaute dachte ich ganz stark an den Urlaub mit meinem Vater 2005 nach Marrokko sowieso muss ich sehr sehr oft an diesen wunderschönen Urlaub mit Ihm denken. Wir fuhren 10 Tage allein mit einem kleinen Fiat fast 1000 km quer durchs Land. Mein Vater kennt sich sehr gut aus von daher hatten wir eine tolle Zeit. Er zeigte mir wie unterschiedlich dieses Land ist mit all seinen bunten Facetten...

In den kleinen Hotels gab es dann immer zwar einfaches aber dies war für mich ein ganz besonderes Büffet und nie durften M'semen oder Beghrir fehlen.. M'semen sind Fladen, welche erst dünn ausgedrückt, gefaltet und dann gebraten werden. Sie schmecken herrlich knusprig besonders warm, mit sehr viel Honig, Joghurt und getrockneten Feigen.
Ich musste mich heute früh sofort auf die Suche nach  einem Rezept für diese Fladen machen und wollte sie umbedingt selbst versuchen und es war tatsächlich gelungen :) 


Hier mein zusammengesetzes Rezept:
    
 150g Mehl 550 
100g Weichweizengrieß
 125 g warmes Wasser
1/3 Würfel frische Hefe
1 Teel. Zucker
1 Prise Salz
 100ml Öl
Grieß zum bestreuen

 Alle Zutaten zu einem glatten geschmeidigen Teig verarbeiten. Daraus kleine Bällchen formen ca 6 Stück.
Diese für ca 10 min ruhen lassen. Dann diese Bällchen einzeln mit reichlich Öl ausbreiten und dabei ist wichtig der Teig muss wirklich hauchnn sein.
Zwischen jedem Falten mit etwas Grieß besteuben.
 Dann in reichlich Öl knusprig braun braten.
Mit Honig servieren.  
   
Ich wünsche Euch gutes Gelingen und wil nur jedem raten auch einmal dieses wunderschöne Land zu bereisen... danke Papa... :)




  







Samstag, 27. April 2013

Schinken Salbei Chiabattawickel


Schinken Salbei Parmesan Chiabattawickel 

Zur Zeit gibt es nichts Schöneres als sich draußen in Freien aufzuhalten!! Alle Bäume und Sträucher blühen, es ist warm und man kann abend draußen auf dem Balkon oder im Garten sitzen und Köstlichkeiten futtern... So zum Beispiel grillen alles was einem einfällt und dazu dachte ich könnte man ein leckeres, besonderes Brot reichen.
Ich wollte umbedingt mal den Pizzateig von Micha ausprobieren und so gabs bei uns nochmal Pizza  (für die Gäste mit Schinken) und mit dem restilichen Teig wollte ich mal kreativ werden...
Ein wenig Schinken war noch übrig, und etwas von der Tomatenbutter die ich gestern zu Antipasti reichte, darin versenke ich  dann heute noch einige Blätter Salbei kleingeschnitten.
 Und hier mal die Anleitung für dieses sehr aromatisch wunderherrliche Gebäck!!!
Also ich kann dieses Rezept nuuur empfehlen ;-)

Rezept

Teig

Füllung

2 große Scheiben getrockneter Schinken 
6 frische Salbeiblätter 
2 Esslöffel Tomatenbutter 
Butter mit Tomatenmark 
etwas Knoblauch
 Thymia
und 2 Blättern frischem Salbei kleingehackt verrühren
Salzen und Pfeffern
etwas gehobelten Parmesan

Einen Teigballen, etwa faustgr  länglich ausrollen und darauf die beiden Scheiben Schinken verteilen. Dann die weiche Knoblauchbutter darauf verstreichen
Die Salbeiblätter darauf verteilen und mit etwas gehobelten Parmesan bestreuen 
Dann den Teig längs einwickeln.
 Im vorgeheizten Backofen bei 240 C einschießen. Nach ca 10 min auf 200C weitere 15 min backen.

Dieser herrlich intensive Geschmack von Salbei und Schinken vereint, eine wahre Wucht!! 
 
   

Auch wenn es hier heute regnet unsere Pflänzchen freuen sich ;-) und es kommen sie wieder, die warmen Abende an denen Ihr umbedingt diese Brotwickel zum Gegrillten anbieten solltet
 versprochen!!!! :) Viel Spaß und ein schönes restliches Wochenende!!