Mittwoch, 7. Mai 2014

Kartoffelbrot das Zweite

Ein schnelles Brot musste gestern her, dabei bin ich bei Petra auf dieses super Rezept gestoßen.
Ein Kartoffelbrot mit nahezu 50% Kartoffelanteil und in max 3 Stunden steht das Brot gebacken auf dem Tisch! Ich weiß, gut Brot will Weile haben aber manchmal muss es ja auch mal spontan schneller gehen und dafür finde ich dieses Brot wirklich toll! Es hat ein wunderbares, kartoffeliges Aroma und schmeckt herrlich saftig durch seinen hohen Kartoffelanteil.. Für eine spontane Brotzeit ist es wirklich ideal :)



Kartoffelbrot

Menge für ein Brot

340g Kartoffeln ungeschält
2 TL Salz
60 ml vom Kartoffelwasser
1/2 EL Trockenbackhefe
1 EL Olivenöl
330 g Mehl 550

Die Kartoffeln vierteln und mit der Schale und 1 TL Salz in einem kleinen Topf weich kochen. Von dem Wasser 60 ml abfangen. Die Kartoffeln abkühlen lassen und pellen.
In das handwarme Kartoffelwasser die trockenhefe einrühren.
Die Kartoffeln mit dem 2ten TL Salz und dem Olivenöl etwas verkneten. Dann das Mehl und das Hefewasser hinzufügen und mindestens 11 min zu einem sehr glatten Teig verkneten.
Dann den Teig abgedeckt für ca 30 min ruhen lassen.
Er wird sich nicht verdoppelt haben.
Nun den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer kugel formen und diese zu einem platten Kreis ausbreiten. Von oben her auf sich zu den Teig einrollen, und zu einem leib formen. Mit dem Schluss nach unten bemehlt für ca weitere 30 min ruhen lassen.
Derweil den Backofen mit einem Backstein vorheizen auf 220 Grad.
Das Brot mit Schluss nach oben auf dem Stein einschießen und mit einer alben Tasse Wasser auf dem Backofenboden Dampf erzeugen.
Für ca 45 min backen bei ca 200 Grad.











Donnerstag, 10. April 2014

1 Woche Marokko

Ganz spontan hatten wir uns dazu entschieden die letzte Woche unserer Semesterferien nach Marokko zu reisen. Mich fasziniert dieses Land schon seit Kindertagen, das habe ich eindeutig von meinem lieben Vater geerbt, man kann sagen er war als junger Mann sehr häufig im Campingbus dort unten unterwegs.
So reisten wir auch schon als Kinder in dieses schöne und freundliche Land. Es zog es uns ins Warme und wir buchten spontan einen Flug nach Agadir und einen Rückflug von Marrakesch.

Die ersten drei Tage verbrachten wir in Agadir, von dort reisten wir mit dem Bus weiter nach Essaouira für 3 Nächte und von dort ging es weiter nach Marrakesch für 2 weitere Nächte.. 
Meine Eindrücke sind sehr sehr positiv, wir haben uns die gesamte Reise sehr sicher und wohl gefühlt.
Wir lernten einheimische Studenten aus Agadir kennen und haben selten solch eine herzliche Gastfreundschaft erleben dürfen!! 
Auch die Menschen auf den Märkten, in den Straßen, überall erlebt man ganz freundliche, aufgeschlossene Menschen.. Das war für mich mit die Beste 
Erfahrung... Das macht einfach besonders glücklich weiß gar nicht wie ich das sagen soll.....Ich werde dieses Land wieder besuchen und freuen uns schon sehr 
Meine Bilder sollen  nur einen kleinen Eindruck geben  
Wenn ihr genauere Fragen zu unserer Reise habt würde ich mich sehr freuen wenn Ihr einfach alles fragt was Euch auf dem Herzen liegt.... :) Ich bin einfach beeindruckt und ganz ganz froh diese Reise gemacht zu haben ...



AGADIR













 




   ESSAOUIRA











   MARRAKESCH







Donnerstag, 20. März 2014

Rustikale Plötziadenbaguettes



Auch ich bin Lutz Ruf gefolgt ein eigenes Brot zu bauen! Und es machte so viel Spaß, eine wahre Freude, das Netz und meine Bücher zu durchstöbern... Nachdem ich meine letzten Prüfungen für das Semester geschrieben hatte, wollte ich mich endlich diesem Versuch mit viel Hingabe wittmen, denn es sollte ja auch was Schönes dabei heraus kommen....
Ich wusste nicht genau was ich jetzt aus den vorgegebenen Zutaten anstellen sollte, aber nachdem ich mir das wunderschöne Brot von Petra, die super Brötchen von Eva, oder das  herrliche Krönchen von Micha angesehen hatte, musste ich was beisteuern, aber noch etwas Anderes..  Auf WildYeast könnte ich stundenlang Brote gucken.... Wunderschöne,  ich muss schon sagen atemberaubende Bauguettes (meine Begeisterung für Brot ist mir selbst schon ein wenig unheimlich!) begegnen mir dort... Und daraufhin sollte es etwas Stangenartiges werden.
So fand ich eine Art Baguette mit Poolish.
Ich las mir in meinem Buch von Lutz noch einmal durch, worauf bei Teigen mit Poolish geachtet werden muss und hangelte mich ein wenig an seiner Herstellungsbeschreibung vom Stangenbrot entlang... Formen der Baguettes ist eine Wissenschaft für sich ;) Aber ein versuch ist es allemal wert. Vorallem wenn solche wunderbar aromatischen Baguettes dabei heraus kommen. Danke Lutz für die Idee, es hat mich etwas mutiger werden lassen ;)
Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen sonnigen Tag!


 Rustikale Plötziadenbaguettes  

Sauerteig 
50g Roggenvollkornmehl
50g Wasser
20g Roggensauerteig (aufgefrischt) 

Poolish
110g Mehl 550 
110g Wasser
1g Hefe

Hauptteig
Sauerteig
Poolish
340g Mehl 550 
120g Wasser
4g Hefe
10g Salz


Mein Zeitplan war: Sauerteig auffrischen für 6 Std mittags, ebenso die Zutaten für den Poolish verrühren und ca 21 Std abgedeckt bei Raumtemperatur gehen lassen.
Abends den Sauerteig ansetzen über Nacht 15-16 Std abgedeckt ruhen lassen.
Am nächsten Morgen alle Zutaten bis auf das Salz mit Knethaken mindestens 8 min zu einem glatten Teig verühren.
Abdecken und an einem warmen Ort 1 Stunde ruhen lassen.
Dann erneut gut kneten dabei das Salz unterkneten.
1,5 Std abgedeckt ruhen lassen alle 30 min falten.
Nach ca 1,5 Std den Teig auf eine bemehlte Fläche fallen lassen ohne die Blasen zu zerstören. Nun mit einem Teigschaber vorsichtig in 4 gleiche Stücke teilen.
Diese vorsichtig ein wenig rundwirken und erneut 10 min ruhen lassen.
Dann die Baguettes formen und diese abgedeckt 30 min ruhen lassen.
Den Ofen auf 250 Grad vorheizen.
Die Baguettes vorher längs einschneiden und 10 min mit Schwaden backen.
Danach die ofentüre kurz voll öffnen das der Dampf abziehen kann und weitere 10 min backen bei 230 Grad.

http://www.ploetzblog.de/2014/03/08/erste-ploetziade-wir-bauen-uns-ein-brot/














Dienstag, 18. März 2014

Kleine Russische Beerenzupfkuchen

Joghurt begegnet einem im Kühlregal ja mittlerweile in den verschiedensten Varianten, Formen und Farben... Da sind er Fantasie keine Grenzen gesetzt.... So stieß ich letzte Woche auf eine Joghurt-Variante die hieß: Russischer Zupfkuchen. Am liebsten esse ich meine tägliche kleine Ration Joghurt zum Nachtisch oder so zwischendurch an sich PUR jedoch setzte ich mir selbst keine Grenzen, was sich da dann noch so alles dazu gesellen darf
Man nennt Ihn auch Schmöttkipott :)..
So musste ich russischen Zupfkuchen versuchen,der sollte jedoch auf fruchtige Früchtchen treffen.
Und so entstanden neben einen wunderschönen Geburtstagskuchen auch kleine Törtchen... Ich hoffe Sie gefallen Euch, ich fand Sie super, auch dann im Joghurt ;)...
Quelle: Backen macht Freude, Dr Oetker


Kleine Russiche Beerenzupfkuchen

Mürbteig
300g Weizenmehl
30g Kakao
2 TL Backpulver
150g Zucker
1 Ei
150g weiche Butter  

Füllung
 250 g Butter oder Margarine
500 g Speisequark (Magerstufe)
200 g Zucker
3 Eier 
1 Pck. Puddingpulver Vanille

 bunte Beeren (tiefgekühlt) 

 Alle Zutaten für den Teig mit einem Mixer (Knethaken) zunächst kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe zu einem Teig verarbeiten, anschließend zu einer Kugel formen.
Inzwischen für die Füllung die Butter oder Margarine in einem Topf zerlassen und abkühlen lassen. Die Muffinform fetten. Backofen vorheizen.
Ober-/Unterhitze: etwa 180°C
Heißluft: etwa 160°C

Nun die hälfte des Teiges zu kleinen Teigplatten formen und die Muffinform damit auslegen.

Quark mit Zucker, Eiern, Puddingpulver und der zerlassenen Butter mit einem Schneebesen zu einer einheitlichen Masse verrühren, in die Förmchen geben und glatt streichen. 
Die tiefgekühlten Beeren darauf verteilen und dann den restlichen Teig in kleine Stücke zupfen und auf der Füllung verteilen. 
Für ca 12 Stück
Backzeit etwa 40 Min. eventuell länger.







Donnerstag, 13. März 2014

Kardamom Zimtknoten

         
 Oft wurde in der letzten Zeit erwähnt wiiie lecker jegliche Art von Hefeteilchen doch sei ;) Egal ob Buchteln, Rosinenbrötchen oder auch Hefezopf mit Mohn, mit Nüssen oder einfach nur Zimt.
Daraufhin dachte ich, das muss jetzt mal gebacken werden. Auf Anregung eines Rezeptes aus meinem Buch von Leila Lindholm "Backen mit Leila" habe ich Ihr Rezept ein kleines bisschen abgeändert bezüglich der Menge. So kamen bei mir 17 Stück heraus.
Diese wunderbaren Zimtknoten mit einem ganz besonderen Hauch von Kardamom schmecken einfach zum umfallen lecker. Noch warm außen herum leicht knusprig, innen ganz fluffig weich.
Mit einer Marmelade ein Hochgenuss zu Kaffee Tee oder auch einem Glas Milch.... :)



Kardamom Zimtknoten

Teig
75g Butter
45g brauner Zucker
250ml leicht warme Milch
20g frische Hefe
420g Mehl
eine Prise Salz

Füllung 
60g Butter
40g brauner Zucker
1 EL Zimt
1 TL Kardamom
etwas Vanille

Zum bestreichen 
1 Ei

Für den Teig alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Dazu die Hefe in der handwarmen Milch mit dem Zucker und dem Salz auflösen.
Anschließend den Teig ca 50 min an einem warmen Ort abgedeckt ruhen lassen.
Dann den Teig ausrollen ca 1 cm dick darauf die verrührte Butte- Zimt-Mischung verstreichen.
Nun den Teig einmal falten.

Daraus nun ca 2 cm breite, längliche Streifen schneiden.
Diese nocheinmal mittig einschneiden aber an einer Seite nur bis kurz vorher. Wie eine Hose quasi... Die beiden Hosenbeine gegeneinander drehen und zu Knoten verzwirbeln.
Diese auf dem Blech abgedeckt ca 30 min ruhen lassen.
Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.
Ca 10 min backen.

Im Anschluss  1 TL Zuckerrübensirup mit 1 TL Wasser verrühren und damit bestreichen auch mit Zimt und  Zucker bestreichen.





  








Freitag, 7. März 2014

Saftiges Landbrot mit Weizenvollkorn


Mein Roggensauerteig musste wieder aufgefrischt werden und da ich diemal keinerlei Ideen hatte wonach es uns brottechnisch gesehen dieser Tage steht, habe ich einfach mal 100 g Sauerteig über Nacht angesetzt und wollte mir dann am Morgen überlegen was daraus werden soll... So stöberte ich flink durchs Netz und da war es Miche. Ein schöner Name noch dazu und die Mehle hatte ich auch da.
Ich  halbierte das Rezept und änderte die Gehzeiten und Mengen ein wenig ab.
Heraus kam ein super saftiges, im Geschmack sehr kräftiges Landbrot, welches einen relativ hohen Vollkornanteil besitzt was mir sehr gut gefällt.
Das Brot, noch leicht warm mit Butter und Käse, ein HOCHGENUSS!!! :) 

Die wunderschöne Zierquitte haben wir am Straßenrand unter einer Autobahnunterführung gefunden....ist Sie nicht wunderschön?!

Saftiges Landbrot mit Weizenvollkorn

Roggensauerteig
50g Roggenvollkornmehl
50g Wasser
20g Sauerteig (aufgefrischt) 

Hauptteig
300g Weizenvollkornmehl
100g Weizenmehl 550
345g Wasser
5g Hefe
9g Salz

Den Sauerteig über Nacht 16 Std ansetzen und abgedeckt ruhen lassen. Am Morgen alle Zutaten, außer das Salz mindestens 6 min zu einem glatten Teig zuerst auf langsamer dann auf schnellster Stufe kneten.
Den Teig für 30-60 min zur Autolyse abgedeckt ruhen lassen.
Daraufhin das Salz unter den Teig kneten. Erneut ca 6 min kräftig kneten.
Der Teig sollte relativ feucht bis flüssig sein. Nun den Teig abgedeckt 2 Stunden ruhen lassen und alle 30 min 1 mal falten. Am besten mit einem Teigspachtel den Teig vom Rand zur Mitte ziehen, dies einmal rundherum.

Nach zwei Stunden den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche kneten rundwirken und mit Schluss nach unten in einem Gehkörbchen mindestens 1 weitere Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
Nun den Backofen auf 250 Grad vorheizen. Ich habe das Brot auf einem Brotstein gebacken.
Bei 250 Grad das Brot auf den heißen Brotstein stürzen und mit Schwaden (1/2 Tasse Wasser auf den Boden vom Backofen gießen)10 min backen. Dann die Schwaden ablassen und bei ca 210 Grad weiter für ca 40 min backen. Die letzten 5 min mit leicht geöffneter Ofentüre zuende backen.