Sonntag, 21. Februar 2016

Rustikales Bauernbrot



Nach vielen reinen Weizensauerteigbroten, musste endlich mal wieder etwas roggenlastiges Rustikales auf den Tisch! Und da mein Roggensauerteig sowieso in letzter Zeit sein Bestes gab, ich ihn aber immer nur für das übliche Schrotbrot einsetzte, sollte er mal seine Fähigkeiten unter Beweis stellen dürfen, also natürlich ein Rezept ohne Hefe! Das Rezept von Lutz juckte mich schon länger! Bei 292 Leserkommentaren zu einem Brotrezept, muss da doch was dran sein, an dem Rezept! Und ich Reihe mich in die Schlange der Fans ein... Dieses Rezept ist absolut genial! Es ist simpel, geht relativ schnell, ( im Vergleich zu reinen Weizensauerteigbroten..) und schmeckt!!!!

Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen, friedlichen Sonntag

Wenn ich dieses Lied höre ist es Balsam für meine Seele..... 

Für all die, die das Rezept noch nicht kennen hier entlang.. zu Lutz und seinem Plötzblog.









Freitag, 8. Januar 2016

Brötchen mit Biga


Zum Jahresbeginn bin ich nicht zu stoppen, was es das Brot und Brötchen backen angeht! Meine Faszination für Teig!! ist ungebrochen :D  Da kam mir die Einladung zum BBD #79 bei Zorra 1 mal Umrühren aka Kochtopf gerade recht! Sie lädt ein, eine Brotvariation mit einem Biga Vorteig zu backen. Ich schaute mich nach einem geeigneten Rezept um und fand es bei Björn. Seine Rezeptanleitung ist wirklich super, dem habe ich eigentlich nichts hinzuzufügen! Das Rezept ist direkt gelungen und es sind wahnsinnig leckere Brötchen entstanden! Das Rezept ist wirklich simpel! Früher habe ich immer gedacht, irgendwann schaffst Du es mal, so ein richtiges Brötchen zu backen und ich dachte immer, dieses Ziel läge in unerreichbarer Ferne, doch mit diesem Rezept kann es eigentlich wirklich jeder schaffen!! Also da fällt mir wieder nur ein, nur Mut!!! :D 

Brötchen mit Biga 

9 Brötchen je 90g

Biga Vorteig
100 g Weizenmehl 550
60 g Wasser
1 g Hefe
 
Gut vermischen und 12 Stunden gehen lassen.

Hauptteig 
Biga
240 g Wasser (lauwarm)
350 g Weizenmehl 550
50 g Roggenmehl 1150
4g Hefe
10 g Butter
12 g Salz

Für den Hauptteig alle Zutaten bis auf die Butter und das Salz kurz verkneten und ca 15 Min ruhen lassen. Dann die lauwarme Butter und das Salz dazugeben und verkneten, dass ein glatter Teig entstanden ist. Den Teig 1 mal dehnen und falten und in einer geölten Schüssel abgedeckt direkt in den Kühlschrank stellen. Dort für 12 Std ruhen lassen. Nun den Teig heraus nehmen und auf einer bemehlten Fläche etwas ausbreiten und ausgasen. Den Teig in 90 g Portionen aufteilen und jede Portion vorsichtig ausdrückend aufrollen mit Schluss nach unten runde Brötchen formen. Nach belieben in Sesam, Mohn oder Vollkornmehl wenden. Nun die Teiglinge für 60-70 Min bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Dann den Backofen auf 240 C vorheizen. Die Brötchen auf ein Lochblech legen und einschneiden. Bei 240 C eischießen mit viel Dampf . 20 Min backen bei 240 C nach 10 Min die Ofentür öffnen und den Dampf ablassen die letzten Minuten mit leicht geöffneter Türe backen für eine schöne rösche Kruste! Viel Spaß beim Nachbacken!! :D

Bread Baking Day #79 - Bread with Biga (last day of submission February 1st, 2016)









Montag, 4. Januar 2016

Basic Country Bread nach Chad Roberston


Mein neues Jahr startet mit einem neuen Brotbackbuch den "Tartine Bread" von Chad Robertson. Ein Geschenk meines Bruders, direkt aus San Francisco importiert ;) und herausgekommen ist dieses wunderschöne und einmalig schmeckende Weizensauerteigbrot ohne Hefe. Wie ich ja bereits schrieb, faszinieren mich reine Sauerteigbrote mehr und mehr :D Es ist bald wie eine Sucht, man möchte direkt das nächste backen und den Teig falten und sehen wie sich der Teig verhält, anfühlt und verarbeiten lässt :) Das erste Brot nach Chad Robertson ist gut gelungen und ich werde weiterhin berichten wie mir so die anderen Brote gelingen oder auch weniger gelingen :) Ich wünsche Euch allen auf jeden Fall ein wunderschönes, gesundes neues und glückliches Jahr 2016! 

Der Teig wurde bei ca 26-28C über 2 Std alle 30 min 1 mal gefaltet. Und 1 mal nach der 3 Std. Nach der Aufarbeitung des Teiglings, weitere 1,5 Std im Gehkörbchen bei gleicher Temperatur ruhen gelassen. Meiner Meinung nach schmecken die Brote oftmals besser wenn Sie eine warme kurze Teigführung hatten, als eine lange kalte Teigführung.. Wie seht Ihr das? 










Mittwoch, 18. November 2015

Apfelstrudel in seiner vollkommenen Einfachheit


Wenn doch alles so simpel wie ein einfacher Apfelstrudel wäre?  So gelogen wie es erscheint so ernst meine ich es! So wünschte ich mir auf der großen weiten Welt Frieden! Frieden für alle! Wenn das so einfach wäre, wie ein simpler Apfelstrudel........Mehr habe ich heute einfach nicht zu sagen... 


Apfelstrudel 

Teig
200g Mehl 
75g Wasser
1 Ei
2 EL Öl
1 Prise Salz

Füllung
1-1,5 kg Äpfel 
50g Zucker
2 TL Zimt
50g Semmelbrösel
75g Butter
50g Mandeln gehobelt
50g Rosinen
etwas Zitronensaft

Für den Teig alle Zutaten mit Knethaken auf höchster Stufe zu einem glatten Teig für ca 5 Min kneten. In einem kleinen Topf etwas Wasser kochen. In diesem warmen Topf ohne Wasser den Teig auf einem Backpapier mit geschlossenen Deckel für 30 Min ruhen lassen. 
Inzwischen die Äpfel schälen, vierteln entkernen und in dünne Spalten schneiden. Die Semmelbrösel in einer Pfanne mit der Butter leicht anbraten dazu den Zimt, die Mandeln, die Rosinen und den Zucker bei kleiner Hitze. Die Äpfel mit etwas Zitronensaft beträufeln. Nun die Äpfel mit der Zucker Bröselmasse vermischen. Nun den Backofen auf 200 Grad Ober- Unterhitze vorheizen. Nun den Teig auf einem bemehlten Küchentuch und mit etwas Öl ausrollen so dünn, dass er durchsichtig wird. Darauf die Masse zu 2/3 verteilen. Je zum Rand 2 cm frei lassen. Nun den Teig mit geschmolzener Butter auf der freien Fläche bestreichen und den Teig mit der Füllung einrollen. Nun die Teigrolle auf ein Backblech mit eingefettetem Backpapier setzen und ca 45 Min goldbraun backen. Nach dem Backen mit Butter bepinseln und mit Puderzucker bestreuen. 
 

Mittwoch, 28. Oktober 2015

Gedeckter Apfelkuchen


Wenn die Äpfel von den Bäumen fallen, gibt es bei uns jedes Jahr einen meiner absoluten Lieblingskuchen, diesen sauleckeren gedeckten Apfelkuchen mit ganz verschiedenen Äpfeln, da wir eine tolle Apfelquelle direkt um die Ecke haben. Dort hat ein Förster viele verschiedene alte Apfelsorten gepflanzt und es fallen jährlich mehr und mehr herunter :) Das Rezept ist, wie ich finde sehr einfach ich habe es aber ein wenig abgwandelt von den herkömmlichen Rezepten und der Kuchen kommt immer gut bei allen an :) 

 

Gedeckter Apfelkuchen 

Teig 
200g Weizenmehl 
100g Weizenvollkornmehl 
150g Butter
80g Zucker 
2 TL Backpulver Weinstein
1 Prise Salz
1 Eiweiß 
1/2 Eigelb

Füllung
 30g Rosinen 
etwa 2kg Äpfel
10g  Zucker 
1TL Zimt
1 Schuss Rum 

 zum Bestreichen
1/2 Eigelb 
1EL Milch  

Für den Teig alle Zutaten mit Knethaken zu einem glatten Teig verkneten und kurz abgedeckt in den Kühlschrank stellen.

Für die Füllung die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Die Äpfel mit den Rosinen, Zimt und nach Belieben etwas Rum in einer Pfanne kurz dünsten lassen. Ca 5 Min. 
Eine Springform 28cm mit Butter einfetten. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen Ober/Unterhitze. 1/3 des Teiges auf dem Boden dünn verteilen und ausrollen. Dann dünn den Rand formen und andrücken. Aus dem restlichen Teig auf Backpapier eine Teigplatte ausrollen. Nun die gedünstete Apfelmasse in den Teig geben und gleichmäßig verteilen. Die Teigdecke draüber legen. Nun kurz das Eigelb mit Milch verrühren und die Teigdecke damit bestreichen. Für ca 20-30 Min auf mittlerer Schiene backen und anschließend den Kuchen abkühlen lassen.  Und dann geniiiiiiiießen ;)












Freitag, 23. Oktober 2015

Lila Kartoffelbrötchen




Wieder einmal juckte es in meinen Fingern ein Rezept mit Hefe ohne zu versuchen :) Und wieder hatten wir bergeweise gekochte Kartoffeln.. Also sollten es Kartoffelbrötchen werden und ich wollte ausprobieren welche Farbe die Brötchen bekommen, wenn ich unsere eigens angebauten Kartöffelchen der alten Sorte Violetta verwende. Ich finde auf dem Bild wird sehr gut deutlich welche ernome Farbe sie haben im gekochten und gepällten Zustand ;) Ist das nicht verrückt?? Was die Natur alles kann :) Also mich hauts jedes mal wieder auf ein Neues um ... Das Rezept habe ich wieder verändert. Ich habe die Hefe im Hauptteig weg gelassen und einen Weizensauerteig angesetzt. Dann ruhte der Teig 18 Std im Kühlschrank. Ich weiß meine Rezepte erfordern eine weitaus längere Zubereitungszeit, doch das Ergebis kann sich auch wieder bei diesem Rezept sehen lassen :) Die Brötchen schmecken unheimlich gut. Sie haben eine ganz fluffige samtige Krume und eine rösche Kruste. Der Sauerteig und der hohe Kartoffelanteil hält Sie bestimmt lange frisch, doch das wird nicht getestet, denn Sie sind einfach zu lecker um Sie liegen zu lassen ;) Ich wünsche Euch eine schöne restliche Woche! :) 



Kartoffelbrötchen 

Weizensauerteig

60g Weizenmehl 1050
40g Wasser
10g Sauerteig (aufgefrischt) 

Hauptteig

10g Salz
15g Olivenöl
365g Kartoffeln gekocht und gepellt
140g Roggenvollkornmehl
150g Weizenmehl 550
20g Wasser


Für den Sauerteig die Zutaten verrühren und bei Zimmertemperatur 16-20 Std abgedeckt ruhen lassen.

Für den Hauptteig die gekochten und gepellten Kartoffeln mit einer Gabel mit Salz und Olivenöl möglichst klein zerdrücken.
Dann alle Zutaten zusammen für ca 10 Min auf kleinster Stufe verkneten, bis ein glatter Teig entstanden ist. Diesen nun luftdicht abgedeckt im Kühlschrank für 18 Std ruhen lassen. Den Teig aus dem Kühlfach nehmen und in 8 Portionen teilen, auf einer mit Roggenvollkornmehl bemehlten Fläche rundwirken und in Mehl wälzen. Die Brötchen auf einem Blech bei 24- 26 Grad mit einem Tuch oder Folie abgedeckt für ca 1- 1,5 Std ruhen lassen.  Den Backofen auf 250 Grad Ober Unterhitze vorheizen. Die Brötchen einmal längs einschneiden und dann mit Dampf (1 Tasse Wasser) einschießen. Insgesamt 20 Min Backzeit. Nach 10 Min die Ofentüre öffnen, dass der Wasserdampf abziehen kann und bei 200 Grad weiterbacken. Zum Ende die Ofentüre wieder einen kleinen Spalt geöffnet lassen. Die Brötchen auf einen Rost abkühlen lassen. 
 
 

 













Mittwoch, 14. Oktober 2015

Kartoffelbrot 2.0


Da wir momentan genug eigene Kartoffeln haben und diese auch nahezu täglich auf unserem Speiseplan stehen, seien es Bratkartoffeln, Salzkartoffeln, Pellkartoffeln, Kartoffelpüree, Kartoffelsalat und und und... viel mir das Rezept zu dem Kartoffelbrot ein, den Link findet ihr hier.
Damals habe ich das Brot genau nach den Angaben gebacken, mit einem Poolish und Hefe im Hauptteig.
Diesmal habe ich versucht das Brot ohne jegliche Hefe zu backen, ausschließlich mit Sauerteig. Ich habe das Poolish durch einen Weizensauerteig ersetzt und die Hefe im Haupteig weggelassen, dafür habe ich die Gehzeiten etwas verlängert. Ich bin von dem Resultat begeistert und es bestärkt meine Gedanken, dass ein gutes Brot keine Hefe benötigt, denn es geht auch so :) In der Zukunft werde ich weiterhin versuchen Rezepte ohne Hefe zu backen, einfach um die Erfahrung zu machen ob es auch ohne geht :) 

Weizensauerteig
100g Weizenvollkornmehl 
100g Wasser
10g Weizensauerteig (aufgefrischt) 

Roggensauerteig 
135g Roggenvollkornmehl 
135g Wasser
10g Roggensauerteig (aufgefrischt) 

Quellstück 
40g getrocknetes Brot
75g Wasser

Hauptteig
Weizensauerteig
Roggensauerteig
Quellstück 
150g gekochte und geschälte Kartoffeln 
65g Roggenmehl 1150 
350g Weizenmehl 1050 
120g Wasser
16g Salz
10g Butter

Den Weizensauerteig und den Roggensauerteig jeweils seperat ansetzten und für 16 Stunden abgedeckt ruhen lassen. 
 Das Quellstück ca 2-5 Stunden bevor der Hauptteig hergestellt wird ansetzten und abdecken. 

Für den Hauptteig alle Zutaten verkneten bis auf das Salz. Dafür die Kartoffeln mit einer Gabel möglichst klein drücken. Alle Zutaten ca 5-8 Min gut verkneten und für ca 30 Min zur Autolyse ruhen lassen. Nun das Salz unterkneten und weitere 5-8 Minuten den Teig zu einem homogenen Teig verkneten. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort ca 24-26 Grad abgedeckt für ca 1 Stunde ruhen lassen dann einmal falten und weitere 30 Minuten ruhen lassen. Nun den Teigling auf einer bemelten Fläche rund wirken und in einem bemelten Gehkörbchen abgedeckt an einem warmen Ort weitere 45 Minuten zur Gare stellen. Nun den Backofen auf 250 Grad vorheizen. Den Teigling auf ein Blech stürzen, einschneiden und mit Dampf ( eine halbe Tasse Wasser) einschießen. Für 10 Min bei 250 Grad Ober Unterhitze backen. Dann kurz die Türe öffnen, den Dampf ablassen und die Temperatur auf 220 Grad herunterregulieren. Nun weitere 35 Min backen. Zum Schluss für weitere 5-10 Min mit leicht geöffneter Türe zuende backen.