Dienstag, 7. Januar 2014

Gigantisches Kartoffelbrot


Mich hats einfach nur umgehauen! Dieses Weihnachten wurde ich zu meiner Freude ganz besonders beschenkt, denn es gab das Backbuch!!! "Das Brotbackbuch" von Lutz Geißler. Mein erstes Rezept daraus war dieses sagenhafte und mein bisher bestes Brot, ein Kartoffelbrot!!

Bisher habe ich noch nicht allzu viel darin gelesen, mein erstes Fazit lautet jedoch, ich hätte nicht dieses Wahnsinnsbrot hinbekommen, wenn ich nicht endlich mal die wirklich, essentiellen Tipps hätte nachlesen können.

So gelang die Teigführung sehr gut, dank ausreichend Anmerkungen auf den Rezeptseiten zu diesem bestimmten Rezept.
Das Rundwirken habe ich endlich einmal sehr gut hinbekommen, dank ausführlicher Beschreibung  auf extra Seiten im Buch.

Das Einschneiden gelang mir, wie ich finde ausnahmsweise sehr gut, dank exakten  Angaben der Tiefe der einzelnen Schnitte und auch die Richtung des Schnitts.

Und dann der gesamte Backvorgang wird detailiert beschrieben und auch im Anhang noch genauer beschrieben.

Dieses Brot hat eine Kruste soetwas habe ich noch nicht erlebt!!
Es splitterte und krachte in der ganzen Küche!

Und der Geschmack davon will ich jetzt gar nicht erst anfangen, sonst tropft Euch gleich richtig der Zahn! ;-)

Also an alle Brotbackverrückten, welche das Brotbacken wirklich noch besser verstehen und perfektionieren möchten, für dieses Rezept kann ich schonmal ein klares JA!!! in die Runde werfen!

Ich werde weitere Rezepte nachbacken und berichten!!
 












Freitag, 13. Dezember 2013

Holsteiner Landbrot


Mein Roggensauerteig macht mir trotz der Kälte die größte Freude denn er geht seinen Aufgaben nach. Schön viele Blasen bilden. Und da derzeit solch ein Trubel um vielerlei neue Brotbackbücher herrscht, dachte ich mir ich widme meine Aufmerksamkeit mal meinem Standardwerk von Martin Pöt Stoldt "Der Sauerteig-das unbekannte Wesen"
Nach vielen sehr schrotlastigen Broten, die letzte Zeit, sollte es mal wieder ein saftiges Roggenmischbrot werden. Ein Brot das perfekt zu Gauda passt, stand auf der Wunschliste.
Passend zu dem was ich noch so an Getreide und Mehlen da hatte, wählte ich das Holsteiner Landbrot aus.
Das Rezept finde ich sehr gut, es ist sehr einfach und schnell gemacht und auch die Mengenangaben sind sehr stimmig. Ein gutes Anfängerbrot.
 Und ganz besonders gut schmeckt es dann ganz spartanisch mit Olivenöl, reifer Avocado und Gauda ;)


Holsteiner Landbrot 

Sauerteig 
150g Roggenmehl 1150
150g Wasser lauwarm
20g Roggensaurteig aufgefrischt

Hauptteig
200g Roggenmehl 1150
150g Weizenmehl 550
125 ml Buttermilch zimmerwarm
25 ml Rapsöl
1 gehäufter Teel Salz
 1/2 Teel. schwarzer Pfeffer gemahlen 
1 gehäufter Teel Kümmel frisch gehackt
1/2 Teel. Koriander gemahlen 

den Sauerteig am Vortag für 16 std ansetzen und abgedeckt an einem warmen Ort ruhen lassen. 
Am Backtag alle Zutaten in einer Schüssel mischen und mindestens 10 min kneten bis ein glatter und fester Teig entstanden ist. Evt etwas Wasser nachgeben.
30 min ruhen lassen und erneut kneten.
Nun ein rundes Laib formen und in einem bemehlten Gehkörbchen den Teigling 2 Std an einem warmen Ort ruhen lassen.
Den Backofen auf 250 Grad vorheizen und wenn vorhanden den Backstein mit aufheizen.
Das Brot auf den Backstein stürzen und einschneiden. Direkt 1/2 Tasse Wasser auf den Ofenboden schütten. 10 min bei 250 Grad backen dann runter auf 200 Grad weitere 20 min backen. Runter auf 180 Grad und weitere 15-20 min backen.
Die gesamte Backzeit beträgt bei diesem etwas kleineren Brot ca 45-50 min.
Bei doppelter Teigmenge beträgt die Backzeit min 60 min.








Mittwoch, 11. Dezember 2013

Schokoschneebälle

Als ich die Tage über diese tolle Idee stolperte, war mein diesjähriges Weihnachsbackfieber gepackt!!! 
Ein paar Bloggerinen haben Sich zusammen gesetzt und gemeinsam ein Plätzchenbackheft zusammen gezaubert. Ich finde die Idee super und auch die Aufmachung und die Rezepte sind sehr ansprechend.
Hier mein erster Versuch, oberleckerste Schokoschneebälle, ein Genuss!!! Man könnte meinen Sie sind staub trocken und zerfallen sofort in tausend Brösel, wenn man reinbeißt. Irgendwie, finde ich, sehen Sie ein bisschen so aus, wenn ich sie so auf dem Foto sehe.. Aber das täuscht! Diese Plätzchen sind ganz geschmeidig und sehr schokoladig, von innen eher wie ein Brownie, einfach köstlich. Natürlich muss man Sie auch richtig lagern. in einer Dose luftabgeschlossen. Sonst wird ja jeder Keks zu einer staubigen und bröseligen Angelegenheit... ;)

Ich wünsche Euch allen eine wunderschöne Weihnachtszeit und flucht nicht so viel, wenn der Teig mal wieder von den blöden Plätzchen beim ausrollen, nicht so will wie man selbst will. So ergeht es mir momentan, aber es ist doch einfach eine schöne Zeit, wenn man bald vor lauter Plätzchen nicht mehr in die Küche reinkommt oder drüber fliegt;) Ihr habt noch nicht unsere Küche gesehen, das ist möglich!!!



Schokoschneebälle


100g dunkle Schokolade
50g Butter
1 Ei
1 Eigelb
60g Zucker
100g Mehl
1 Essl. Kakao
1/4 Teel. Backpulver
1Teel. gemahlener Zimt
Salz
Puderzucker zum wälzen

Schokolade mit Butter im Wasserbad schmelzen.In eine Schüssel umfüllen.Ei Eigelb und Zucker dazugeben und unterrühren.Alle restlichen Zutaten dazugeben und unterrühren. Nun die Masse ca 30 min kaltstellen.
Den Backofen auf 170 Grad vorheizen.
Nun aus dem festgewordenen Teig kleine Bälle rollen, diese in Puderzucker wälzen und auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech legen. Backzeit ca 14 min.




Montag, 18. November 2013

Mohnapfelkuchen nach Bäcker Süpke

Ich hab mich mal an ein Rezept von Herrn Bäcker Süpke gewagt! Mein Fazit: Super Rezept!  Der Kuchen gelang auf anhieb, dank der super Beschreibungen!!  Achtung wenns wallt!!! Mein Hefeteig wurde leider zum Rand hin etwas zu dick, dicker als er sollte. Ich habe beim Mohnmasse verstreichen eindeutig den Teig zu sehr nach außen massiert (macht halt Spaß, oder?!!) ;)  Meine Version habe ich mit einem Apfel verfeinert, damit es etwas fruchtiger wird.
Ich weiß ich habe lange nichts von mir hören lassen aber heute hatte ich wieder große Lust! Hier das Rezept von diesem sehr leckeren Mohnapfelkuchen.

Mohnapfelkuchen

Hefeteig
80 g Weizenmehl 550
50 ml Milch
8 g Hefe
 diese Zutaten verkneten und 30 min abgedeckt ruhen lassen 
80 g Weizenmehl
40 g Butter
20 g Zucker
1 Ei 
2 g Salz
dazugeben und 10 min mit Knethaken kneten bis sich der Teig vollständig vom Schsselrand löst. 30 min Teigruhe, dann in einer Springform 28cm mit Backpapier ausgelegt, ausrollen.

Mohnapfelfüllung
900 ml Milch
180 g Blaumohn gemahlen
110 g Weichweizengrieß
110 g Butter
150 g Zucker
Mark einer halben Vanille
 1 Apfel

Für die Füllung, die Milch, Mohn, Butter und Zucker in einen Topf geben. Nicht Umrühren! 
Wenn es köchelt den Weichweizengrieß einrieseln lassen und unterrühren aufkochen lassen. Abkühlen lassen und einen geschälten Apfel, kleinschneiden und die Stücke unterrühren.
 
Decke 
 2 Eiweiß
80 g Zucker
1 Prise Salz
schaumig schlagen nicht zu fest!
200g gekochter Vanillepudding
2 Eigelb
30g Speisestärke
verrühren und das geschlagene Eiweiß unterheben.

Die Füllung auf den Teig geben und die Puddingeimasse darauf verteilen.
Bei 180 Grad 35 bis 40 min backen! Ich wünsche einen guten Appetit!
 





 

Sonntag, 20. Oktober 2013

Maroni Gugelhupf


 Ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber unser Wald hier ist voll von Maronen. Über und über, man muss nur richtig hinsehen. Tief im Kottenforst findet man massig. Daraus muss etwas gezaubert werden! Einen Kuchen mit Maronen am Besten einen Gugelhupf, damit wir mal unsere neue, gebrauchte Form auf die Probe stellen können. Ich durchforstete meine gesamten Koch und Backbücher, aber dann entsprach mir eine Anregung hierher doch am Besten. Und die Creme, die sollte so in etwa wie diese hier werden. Mein Resultat zu diesem Kuchen: Einfache Spitze! Man könnte zwar sagen, hier handelt es sich um so nen langweiligen, drögen Rührkuchen. Ich finde aber ein Sonntag gemütlich zu Hause, dazu eine heiße Tasse Tee und ein Stück von diesem köstlichen Kastanienkuchen, was Besseres kann es fast nicht geben....Das Maronenpüree schmeckt wie Samt im Mund süßliich und einfach köstlich!! Ich wünsche allen einen wunderschönen herbstlichen Sonntag.




Maroni Gugelhupf

Teig
150g Butter
150g Zucker
3 Eier
300g Mehl
2 gestrichene Teel. Weinstein Backpulver
100ml Milch oder Sahne

Maronencremefüllung
600g Maronen (geschlitzt, gekocht, geschält und enthäutet, dauert aber looohnt sich;-))
350ml Wasser
120g Zucker
1 Teel. Zimt
1Teel. Kakaopulver
100 ml Milch

Für die Maronencreme die geschälten Maronen erneut in 350 ml Wasser mit geschlossenem Deckel für ca 15 min kochen. Die gesammte Masse durch eine flotte Lotte drücken und die fertige Maronenmasse mit Milch und Zucker verrühren und mit Zimt und Kakaopulver verfeinern. Diese Masse unter rühren für ca 10 min erhitzen. 

Ich habe von dieser Masse ca die Hälfte als Brotaufstrich in einem Glas aufgehoben.

Für den Kuchen nun den Backofen auf 180 Grad vorheizen, eine Gugelhupfform fetten.
Aus Butter, Zucker, Eiern, Mehl, Backpulver und Milch einen Rührteig mit dem Mixer mit Rührbesen zubereiten. Nun die Hälfte des Teiges in die Form geben und dauaf die Maronencreme verteilen. Den Rest des Teiges darauf und mit einer Gabel kreisförmig ein schöenes Muster in den Teig bringen.

Bei 180 Grad für ca 55 min backen.








 



 







Donnerstag, 17. Oktober 2013

Herbstliche Steinpilztarte

Nachdem ich bereits leckere Steinpilzbavette präsentierte, habe ich aus einem Teil der Pilze dann noch  eine Tarte gebastelt. Die Anregung dafür, habe ich mir aus meinem neuen Kochbuch "Herzhafte Herbstküche" von Claudia Seifert geholt. Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen und bin sehr positiv überraschtund habe mich sehr gefreut über so ein geschmackvolles Geschenk. Claudia Seifert fotographiert ganz nach meinem Geschmack und auch die Rezepte finde ich, klingen alle sehr vielversprechend. Hier mal mein erster Versuch jedoch leicht abgewandelt, die Pilztarte mit Hokkaidokürbis und Walnüssen.

Steinpilztarte mit Kürbis und Ingwer

Teig
100g Buchweizenmehl
100g Dinkel-Vollkornmehl (ich:Weizenvollkornmehl)
150g Butter
1 Eigelb
Salz

Füllung
4 Eier
150g Sauerrahm
20g Ingwer
Pfeffer
Rosmarin
60g Walnüsse
100g Kräuterseitlinge(ich: Steinpilz)
100g Champignons(ich: Maronenröhrling)
150g Hokkaidokürbis

Eine Kuchenform von 26 cm Durchmesser fetten. Backofen auf 190 Grad vorheizen (Umluft 170 Grad)
Für den Teig alle Zutaten verkneten und 30min den Teig in Klarsichtfolie im Kühlschrank ruhen lassen.
Eier, kleingeschnittener Ingwer, Sauerrahm, Pfeffer, Rosmarin und Salz verrühren.
Den Teig ausrollen und in die Form legen, am Rand leicht andrücken. Mit der Gabel leicht einstechen.
Die Nüsse auf dem Boden verteilen ,entweder fein gehackt oder gemahlen. Darauf die in Scheiben geschnittenen Pilze und den in dünne Scheiben geschnittenen Kürbis verteilen. 
Die Eiermasse darauf vorsichtig verteilen.
Im vorgeheizten Backofen bei 190 Grad ca 30 min backen. 

Ich wünsche Euch einen wunderschönen, herbstlichen Tag!










Mittwoch, 16. Oktober 2013

Walnußkastenbrot

Heute muss noch ein Brot her, denn es ist der 16 Oktober 2013 und somit World Bread Day! Das ist meine erste Teilnahme an einem World Bread Day ausgerichtet von der lieben Zorra und da möchte ich liebend gerne ein Brot dazusteuern. Dafür habe ich meinen Allerlieblingsklassiker, den ich ursprünglich mal bei Micha gefunden habe, in neues Licht gerückt uns Ihm qasi ein neues Fahrgestell verpasst ;-) 

TATATATA heute mein Lieblingskastenbrot mit Walnüssen, Kürbiskernen, Leinsamen, Mohn und Kümmel

World Bread Day 2013 - 8th edition! Bake loaf of bread on October 16 and blog about it!


Walnusskastenschrotbrot

Sauerteig
180 g Roggenschrot
200 ml Wasser
20g Roggensauerteig Anstellgut aufgefrischt

Quellstück
100gWalnüsse
50g Kürbiskerne
30g Leinsamen  
10g Mohn
5g Kümmel zerstoßen
100 g Wasser warmes Wasser

Brühstück
130 g Dinkelschrot
140 g Wasser kochend
 
Hauptteig 
Sauerteig
Quellstück
Brühstück
140 g Roggenmehl 1150
10g Honig
10g Salz
5 g Hefe
evtl. noch etwas Wasser 
Am Abend vorher Sauerteig, Quellstück und Brühstück jeweils ansetzten und abdecken. Am Morgen alle Zutaten für den Hauptteig mit Knethaken zu einem glatten Teig kneten und ca 40 Min abgedeckt ruhen lassen.
Erneut kurz verkneten und den Teig in eine 1 kg Backform mit Backpapier ausgelegt geben und die Oberfläche glatt streichen und mit etwas Wasser benetzen. Erneut abgdeckt (in einer Plasticktüte) ca 60 Min ruhen lassen.
Den Teig bei 240 Grad mit einer Tasse Wasser einschießen und Dampf nach 10 Min ablassen. Nach 15 Min runter regulieren auf 200 Grad und insgesamt 60 Min backen. Zum Ende den Backofen etwas öffnen und so die letzten 5 Min weiter backen.