Donnerstag, 19. Februar 2015

Saatensonne nach Ketex

Heute mal ein leckeres Mischbrot mit vielen Saaten und Haselnüssen.  Irgendwie wollte mein Roggensauerteig mal wieder nicht so richtig, so wie ich das wollte.. Aber es ist ein leckeres buntes Brot herausgekommen. Eigentlich hatte ich vor ein Brot nach Günter Weber aus seinem Buch zu backen aber da ich dann vergessen hatte das Quellstück anzusetzen musste eine Alternative her. So habe ich das Rezept nach Ketex ein wenig abgewandelt.



Freitag, 13. Februar 2015

Eiweißlupinenschrotbrot








 


Man muss ja alles mal ausprobiert haben um sich ein Urteil erlauben zu können. Oder manchmal reizt es einen einfach es auch mal zu probieren. So irgendwie ist es mir ergangen, bei dem Versuch ein Eiweißbrot zu backen. Warum sollte man ein Brot ohne Kohlehydrate backen? Kann man dieses Brot überhaupt noch Brot nennen? Das habe ich mich dann besonders gefragt als ich den Teig knetete, oder sah was da passiert in meinen Ofen nach 15 Min Backzeit.... Sprich ich dachte OH MEIN GOTT ES EXPLODIERT!!!!! Sowas hatte ich noch nie gesehen! Wirklich noch nie!! Das Brot kam schon an die Ofendecke nach sage und schreibe 15 Min! Ich musste es eine Stufe tiefer setzen. Soso... so funktioniert das also wenn man nur den Kleber vom Weizen verwendet, sprich reines Weizengluten. Ok um ehrlich zu sein ich wollte es wirklich direkt wissen, und habe das Brot aus nahezu reinem Eiweiß gebacken. War viellecht ein bisschen übertrieben aber Versuch macht klug, oder vielleicht ging die Wissenschaftlerin mit mir durch ;) das war so ein bisschen wie bei Quarks und Co... Dabei habe ich 250g reines Weizengluten als Basis verwendet, angelehnt an dieses Rezept. Da wir mal Lupinen von einem Biohof bestellt hatten, haben wir davon welche quellen lassen, dann 30 min kochen lassen und anschließend mit Schale im Mixer geschreddert. Davon habe ich ca 125 Gramm hinzugefügt. Ebenso Lupinenmehl vom selben Biohof. 
Also mein Fazit zu dem Brot: es ist irgendwie kurios! Ich musste erstmal ständig lachen, wie lustig es aussieht und dann der Geschmack einfach irgendwie interessant auf jeden Fall. Wenn man es frisch und ungetoastet isst, ist es gummrig aber lecker. Wenn man es getoastet isst, schmeckt es mir sogar sehr gut. Ich denke es sollte nicht als Brot tituliert werden, eher sowas wie Leckerschwamm! Vielleicht könnte man auch den Abwasch damit machen ;D In diesem Sinne sonnige Grüße 



Montag, 9. Februar 2015

Heut mal was Versautes: Crepetorte mit Schokolade und Preiselbeeren

Wenn man wieder zu einem leckeren Essen eingeladen wird, muss man sich ja auch mal revanchieren. Und zu den vielen Kalorien noch den krönenden Abschluss servieren, also wenn schon denn schon, oder?! 
Ja und da die Lernphase sowieso frustet, kann einem so ein kleines Stückchen Crepetorte eindeutig den Tag versüßen. Ich wünsche Euch eine schöne Woche und wenn es Euch auch nach einer kleinen Versautheit gelüstet, dann nur los so schwer ist es nicht :) 


Crepetorte mit Schokolade und Preiselbeeren

Crepeteig
3 Eier
125g Mehl
1 Prise Salz
Milch 
bis der Teig relativ flüssig war
50g Zucker

Füllung
350ml Milch 
1 Packet Schokoladenpudding
3 EL Nussnougatcreme

Preiselbeermarmelade

 Alle Zutaten für den Crepeteig zu einem glatten Teig verrühren, ganz am Ende die Milch unterrühren, soviel bis ein glatter relativ flüssiger Teig entstanden ist.
Daraus in einer kleinen Pfanne so viele dünne Crepes wie möglich backen.
Für die Füllung einen Pudding nach Anleitung zubereiten, mit nur weniger Milch und etwas mehr Zucker.
Diesen unter rühren erkalten lassen und die Nuss Nougatcreme unterrühren. 
Nun immer zwischen zwei Crepes Schokoladenfüllung  streichen und dann einmal Preiselbeermarmelade und so weiter.
Obendrauf Schokofüllung und darauf Preiselbeeren und fertig ist die Crepetorte  






Donnerstag, 29. Januar 2015

Nusszopf

Heute mal was simples ich mag es ja, wenn es einfach und gut ist.... So wie dieser Zopf. Viel zu selten bekommt man in einer Bäckerei solche Versautheiten.. meist spricht mich nicht mehr viel von dem an, was man noch so in der Ladentheke geboten bekommt... obwohl es doch eigentlich einfach ist?! Naja umso mehr habe ich den Elan einen eigenen Zopf zu backen :) Die Idee habe ich von hier. Danke für die tollen Videos..

Nusszopf

Teig
500g Mehl 
250ml Milch 
80g Zucker
20g Hefe
1 Prise Salz
1 Ei
 80g Butter

Füllung
 1 Ei
100g gemahlene Haselnüsse
100g gehackte Mandeln
3 EL Zucker
2 EL Kakaopulver dunkel
1 TL Zimt
ca 1/2- 1 Tasse Milch

Für den Teig die Milch lauwarm mit der Hefe verühren und die Butter leicht schmelzen und abkühlen lassen. Nun alle Zutaten verkneten bis ein glatter Teig entsteht.
Diesen zu einer runden Kugel formen und abgedeckt an einem warmen Ort ca 30 min ruhen lassen.
In der Zwischenzeit die Füllung vorbereiten. Dafür alle Zutaten in eine Schüssel geben außer die Milch. Die Milch nach und nach unterrühren so viel bis eine schreichfähige Masse entstanden ist.
 Nun den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem großen Quadrat ausrollen und die Nussmasse darauf verstreichen. Nun den Teig fein aufrollen.
Die Rolle nun auf ein Blech mit Backpapier legen und von der Mitte her einmal in der Länge durchschneiden. Die beiden Enden gegeneinander verdrehen und die Enden eindrehen. Nun die andere Hälfte genauso von der Mitter her der Länge durch einschneiden und die beiden Stränge gegeneinander eindrehen und die Enden unterdrehen.
Nun im vorgeheizten Backofen bei 170 Grad ca 35 min backen.

Nach belieben einen Guss aus Puderzucker und dem Saft einer halben Zitrone über den noch warmen Zopf verstreichen.


 






Donnerstag, 15. Januar 2015

Ein Brot aus 3 Zutaten

 Im Sommer 2012 habe ich meinen ersten Sauerteig selbst hergestellt, es war ein Weizensauerteig und ein Roggensauerteig. Zwei Jahre lebte der Weizensauerteig und bis letzte Woche der Roggensauerteig. Doch dann hatte ich es leider hinbekommen, beide waren mir schlecht geworden. Ich hatte zu lange Pausen eingelegt... obwohl ich über 2 Jahre versuchte Sie zu hegen und zu pflegen... Naja jetzt musste ich definitiv ran und mir Neue heranzüchten. Diesmal aus reinem Biomehl ohne Glyphosate. Denn seitdem ich weiß, das es Gang und gebe ist in der konventionellen Landwirtschaft die Getreide am Ende ihrer Reifung mit Glyphosaten tot zu spritzen, und man nicht wirklich weiß was das so alles mit einem anstellt, wenn man es immer mit jeglicher Getreidemahlzeit zu sich nimmt.. Ökologische Landwirtschaft verzichtet auf solche Methoden und ich möchte versuchen diese zu unterstützen.

So hatte ich nun nach 5 Tagen meine 2 neuen Sauerteigkulturen aus Weizen und Roggenmehl und wollte mal Ihre Triebfähigkeit auf die Probe stelllen. Ein Brot aus drei simplen Zutaten. Mehl, Wasser und Salz. Ohne Hefe! Hier meine eigene erste Brotkreation.

Roggen Weizenmischbrot 50/50

250g Weizensauerteig
250g Roggensauerteig
200g Wasser
250g Bioweizenmehl 1050
250g Bioroggenmehl 1150
12g Salz

Alle Zutaten außer das Salz mit Knethaken ca 8 min zu einem glatten Teig verkneten. Dann das Salz hinzukneten und weitere 4 min kneten.
Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort 2 Std ruhen lassen.
Nun ein Gehkörbchen gut bemehlen und den Teig darin abgedeckt weitere 2 Std gehen lassen.
Den Backofen auf 250 °C vorheizen.
Das Brot mit einer Tasse Wasser (auf den Backofenboden gießen) einschießen. Nach 10 min die Ofentüre für ca 40 sek weit öffnen und somit den Wasserdampf ablassen.
Nun auf 220° C herunter regulieren und für weitere 40 min backen. Die letzen 5 min mit leicht geöffneter Ofentüre zuende backen.















Dienstag, 13. Januar 2015

Bagels im Körnermantel


Bagels wollte ich schon immer einmal selber backen aber entweder, ich hatte keinen Drang mich auf die Suche nach einem guten Rezept zu machen, oder einfach keine Inspiration und Lust. Doch jetzt blätterte ich dem Weihnachtsgeschenk von meinem lieben Bruder und da war es, ein Rezept für Bagels und die vielen bunten Körner lockten mich erst recht!!  "Deutschlands bester Bäcker" präsentiert von Johann Lafer ist eine bunte Zusammenstellung von Rezepten verschiedenster Bäcker aus ganz Deutschland. Das Rezept für die Bagels kann ich euch wärmstens ans Herz legen, ich habe es nicht abgewandelt, jedoch würde ich wenn ich sie erneut backe, versuchen den Hefeanteil zu reduzieren und die Gehzeiten verlängern, jedoch war keine frische Hefe mehr im Haus.. Die Bagels schmecken richtig gut, außen diese typische Bagelkruste, die Krume samtig weich und vom Geschmack einfach perfekt!! :)


Bagels im Körnermantel

500g Mehl 550
1 Päckchen Trockenbackhefe (7gr)
1 EL brauner Zucker
1 TL Salz
2 EL Öl
310 ml lauwarmes Wasser
1 EL Honig (für das Kochwasser)

Körnermantel
75g Sonnenblumenkerne
50g Leinsamen 
50g Sesamsamen


Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen, Zucker und Salz darin einrühren. Mehl, Öl und das Hefegemisch mit Knethaken 8-10 min zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig abgedeckt 30 min ruhen lassen.

Nun den Teig in 8 Stücke teilen und und zu Kugeln formen. Weitere 15 min gehen lassen.
Mit Hilfe eines bemehlten Kochlöffelstiels ca 4cm breite Löcher in die Kugeln bohren. Die Bagels auf einem Backblech mit Backpapier weitere 20 min abgedeckt gehen lassen.

Inzwischen den Backofen auf 220 Grad vorheizen und die Körner in einem tiefen Teller mischen. Einen breiten Topf zur Hälfte mit Wasser füllen und zum kochen bringen. Darin einen Löffel Honig schmelzen.

Nacheinander 2 Bagel mit der Oberseite nach unten vorsichtig in das Kochwasser geben und ca 45 sek ziehen lassen. Umdrehen und nochmals kurz ziehen lassen. Mit einer Schaumkelle herausnehmen, abtropfen lassen und zuerst in die Körnermischung, dann auf das Backblech setzen. Bagels 20 min goldbraun backen.
 







Freitag, 5. Dezember 2014

Toastbrot mit Vollkornanteil

 Heute gibts Toastbrot und mal wieder konnte ich es nicht lassen ein wenig frisch gemalenen Weizen hinzuzufügen ;) Mein Verhältnis ist 2:3!  Das Rezept habe ich von Gerd nur ein wenig abgewandelt. Wundert euch nicht wenn auch euch der Teig sehr fest vorkommt so soll er sein habe ich nachgelesen. Ich wünsche Euch viel Spass beim Nachbacken und ein schönes 2 Adventswochenende!
  
Hefe Salz Gesmisch
9 g Salz
50 ml Wasser
6 g Frischhefe
 Das Gemisch aus Salz, Hefe und Wasser verrühren und für ca 14 Std ruhen lassen.
 
Hauptteig
Hefe Salz -Gemisch
300Weizenmehl 550
200g Weizenvollkornmehl
10 g Zucker
30 g weiche Butter  
270 g Milch
 
Alle Zutaten außer die Butter sehr lange bis zu 12 Minuten kneten. Danach die Butter zugeben und nochmals 6 Minuten einkneten.
Dann den Teig rundwirken und unter einer Plastikfolie 2 – 3 Stunden gehen lassen. Er sollte sich verdoppelt haben. Jetzt noch mal falten und in 2 gleiche Teile teilen.Diese zu runden Ballen formen und in die gebutterte Brotform legen. Ich habe leider noch keine Toastbrotform.
Jetzt wieder für 2 Stunden zur Gare stellen und dann bei 190° 45 Minuten mit Schwaden  backen.